Landmarcs 2011/02

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ArcGIS 10 im Einsatz beim Deutschen Wetterdienst
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) wurde 1952 gegründet. Als nationaler meteorologischer Dienst der Bundesrepublik Deutschland ist er mit seinen Wetter- und Klimainformationen im Rahmen der Daseinsvorsorge tätig. Dies ist seine Kernaufgabe. Auch die meteorologische Sicherung der Luft- und Seeschifffahrt und das Warnen vor meteorologischen Ereignissen, die für die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährlich werden können, gehören dazu.
Wichtige Aufgaben des DWD sind aber auch Dienstleistungen für den Bund, die Länder und die Organe der Rechtspflege sowie die Erfüllung internationaler Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland. So koordiniert der DWD in enger Abstimmung mit der Bundesregierung die meteorologischen Interessen Deutschlands auf nationaler Ebene und vertritt die Regierung in zwischenstaatlichen und internationalen Organisationen, wie zum Beispiel der Weltorganisation für Meteorologie.
Vielseitiger Partner in wichtiger Mission
Das Aufgabenspektrum des DWD ist breit gefächert. Es gibt kaum jemanden, der sich nicht für das Wetter interessiert, und kaum einen Bereich unseres Lebens, der nicht von Wetter und Klima beeinflusst wird. Der DWD erfasst, bewertet und überwacht die physikalischen und chemischen Prozesse in unserer Atmosphäre und ist in Deutschland als Referenz für Meteorologie Ansprechpartner für alle Fragen zu Wetter und Klima. Er hält Informationen zum gesamten meteorologischen Geschehen bereit, bietet eine reichhaltige Palette an Dienstleistungen für die Allgemeinheit und betreibt das nationale Klimaarchiv. Als nationaler Wetterdienst ist der Deutsche Wetterdienst sowohl wissenschaftlich- technischer Dienstleister als auch kompetenter und verlässlicher Partner auf dem Gebiet der Meteorologie für öffentliche und private Partner. Die steigenden Qualitätsansprüche seiner mehr als 50 000 Kunden verpflichten den DWD nicht nur zur Lieferung hochwertiger Produkte und Dienstleistungen, sondern sie sind auch täglicher Ansporn zur ständigen Verbesserung seiner Produktqualität, zur Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit.

Schneller Umstieg
Bei der Erstellung von digitalen Landkarten und der Interpolation von Wetterdaten spielt ArcGIS-Software eine wichtige Rolle. „Die Punktdaten werden bei uns über ArcGIS eingelesen und mit Hilfe von Geostatistical Analyst weitergeleitet, sodass ein Europaraster aus den Wetterdaten erstellt werden kann“, erklärt Volker Zins aus der Abteilung für Klimatologie des DWD. Zu Beginn nutzte der DWD noch ArcView 3.2. Über die Jahre verbesserte sich nicht nur die Software, auch das Schulungsangebot wurde größer. Seit nunmehr fünf Jahren besucht der DWD ArcGISSchulungen der alta4 Geoinformatik AG in Trier. „Für unsere Mitarbeiter ist es wichtig, Schulungen in der Nähe besuchen zu können, das hat bisher mit alta4 immer hervorragend funktioniert. Hinzu kommt, dass Preis und Qualität für das Schulungsangebot von alta4 gesprochen haben“, so Beate Löser, zuständig für die Organisation von Mitarbeiterschulungen des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach. Volker Zins hat im Sommer 2010 die erste Schulung „Neues in ArcGIS 10“ besucht. Sein Resümee: „Die Schulungsunterlagen sind sehr gut strukturiert, sodass man sein Wissen auch nach der Schulung mit Hilfe der Unterlagen* auffrischen kann. ArcGIS 10 wird in Kürze bei uns als Standardsoftware eingeführt, deshalb ist eine Schulung für den Umstieg meiner Ansicht nach notwendig, denn es gibt doch sehr viele Neuerungen, die man sich sonst mühevoll zusammensuchen müsste. So ist man gut vorbereitet und kann schnell mit der neuen Version ArcGIS 10 arbeiten, ohne dass man zu lange braucht, um alle die Funktionen und Neuerungen herauszufiltern, die man wirklich für seine Arbeit benötigt. Da spart die Schulung doch sehr viel Zeit.“
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